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Bereits am vergangenen Sonntag habe ich auf Battlefield.de einen kurzen Bericht zum Battlefield Bad Company 2 Community Day veröffentlicht. Allerdings ist dies nun mal die offizielle Seite und somit ist der Bericht recht kurz und knapp. Daher habe ich mich entschlossen eine deutlich umfangreichere Version hier zu posten. Ich hoffe ihr findet sie lesenswert. Auch hier möchte ich mit dem Dank an DICE, EA Deutschland und natürlich an die Community beginnen. Alle hatten Anteil am Gelingen des Community Days und nur zusammen konnten wir den Tag in Stockholm zu dem Erlebnis machen, das er letztendlich war. Auch wenn ich bereits im Dezember die Chance hatte DICE in Stockholm zu besuchen, so war meine Freude auf die drei Tage in Schweden doch sehr groß. Bereits im Dezember haben wir die ersten Schritte gemacht, Ideen entwickelt und Pläne geschmiedet. Leider konnte ich zu der Zeit nicht wirklich Infos rausgeben, vieles war noch unklar und ein wenig wollten wir die Community auch überraschen. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie schwer es ist, zu wissen was wir Cooles planen und dabei die Klappe halten zu müssen. Für mich war der Plan am Mittwoch als einer der Ersten in Stockholm anzukommen und am Samstag wieder nach Hause zu fliegen. Dementsprechend hatte ich deutlich mehr Zeit im Studio von DICE vor mir. Ob ich aufgeregt war im Vorfeld? Na klar, welcher wirkliche Battlefield Fan wäre das nicht? Meine Nacht vom Dienstag zum Mittwoch war auf jeden Fall verdammt kurz. Der Mittwoch begann früh und sollte spät enden. Nach einigen Mails, einem Forenrundgang und ein paar Arbeiten habe ich meine Tasche gepackt und mich nach Sixt bewegt. Dort erwartete mich ein Kleinwagen, der als Sammeltransport für ReD EaGLe, Modde und mich dienen sollte. Schnell und allein ging es nach Leipzig, wo ich den Ieschl aufgesammelt habe. Bis Berlin war dann BFBC2, Battlefield und der Ausblick aufs Studio das Hauptthema im Auto. Erstes Ziel war dann unser Berliner Office, wo wir Modde aufgesammelt haben. Ihm hat man trotz entspannter Fassade angesehen, dass er am liebsten vor Vorfreude im Dreieck gesprungen wäre. Vom Office aus ging es dann auf einer Kreisbahn nach Tegel zum Flughafen. Wer sich nun fragt was eine Kreisbahn ist, der sollte mal ohne Navi durch Berlin fahren. Natürlich haben wir den Flughafen gefunden. Vorher noch schnell tanken und gleich eine bekannte Gaming Zeitschrift kaufen. Schließlich sind sowohl ReD EaGLe als auch meine Wenigkeit auf der tollen Werbung platziert und das wollten wir auf jeden Fall sehen. Und sie ist schick. Die nächste Kreisbahn stand uns allerdings schon bevor. Der Mietwagen musste ja wieder abgegeben werden. Also zwei Kreise bis wir das Car Rental Center gefunden haben und zwei weitere in der Tiefgarage. Und dann ab zur Mainhall des Airports und erstmal einchecken. Was uns einen weiteren Kreis brachte, denn wir mussten zum Terminal C. Unnötig zu erwähnen, das dies am anderen Ende des Flughafens war oder? Vom Check In bis zur Boarding Time war noch ausreichend Zeit für einen kleinen Imbiss bei einem großen Burgerbrater. Den zu finden war ganz leicht. Er war nur 50 Meter von uns entfernt. Zumindest wenn wir rechts herum gegangen wären. Links brachte uns allerdings einen weiteren Kreis und gefühlte 500 Kilometer Laufweg ein. Und natürlich ein paar leckere Burger. Beim Sicherheitscheck kann ich irgendwie nix richtig machen. Letztes Mal hab ich den Gürtel vergessen. Diesmal die Geldbörse, die dann prompt eine Extradosis Röntgenstrahlung abbekommen hat. Wenigstens stand da endlich mal ein netter und lockerer Security Mann, der sich eins gelacht hat, als ich gemerkt hab, das ich etwas zuviel mit durch den Detector genommen habe. Der Flug an sich verlief dann weitestgehend ereignislos, nur hatte ich wieder den typischen Boeing Effekt, bei der Landung, voll den Druck auf den Ohren. Erstaunlich das ich das bei Airbus überhaupt nicht habe. Zum Glück hatten wir nur wenige Wolken und konnten so einen ersten Blick auf Stockholm bei Nacht erhaschen. Nach dem Aussteigen gab es dann wieder einen Kreisbogen, denn Arlanda ist ein riesiger Airport und irgendwie wurden wir in ein Left 4 Dead Level versetzt. Dort war echt kein Mensch und man hatte das Gefühl gleich kommen die Zombies. Total leer. Nur zwei Biegungen weiter tummelte sich dann aber das Leben in Form von Menschenmassen. Raus aus der Tür und ab ins Taxi. Das sollte uns eigentlich direkt zum Steakhouse bringen. Aber wie ihr euch sicher denken könnt: Kreisbogen. Der, wohl aus dem Nahen Osten stammende, Taxifahrer war wohl der einzige in ganz Stockholm der kein English zusammen bringen konnte. Und so haben wir mit Händen und Füßen versucht ihm zu erklären wo wir hin wollen. Am Ende haben wir dann entschieden, erstmal zum Hotel zu fahren. Das kannte er wenigstens. Sprachlich deutlich besser unterwegs war dann der Taxifahrer, der uns zum Steakhouse brachte. Offenbar ist Jimmys Steakhouse eine Franchise Kette und es gibt viele davon in Stockholm. Gleich an der Tür emfing uns schon der Kellner und meinte: die Küche schliesst um 11 Uhr. Schnell schnell. Das fix bestellte Steak kam dann auch recht schnell. Ein Steak und ein Bier später waren die Reisestrapazen schon fast vergessen. Nach uns fehlten noch zwei Gruppen. Diese kamen dann auch alsbald an, jedoch zu spät für die Küche im Steakhouse. Und so schoben wir dann doch noch einen Besuch beim Burgerbrater ein. Die Uhr zeigte schon deutlich Mitternacht, als wir zwei Sachen erkennen mussten. Zum einen blieb nur wenig Zeit um einfach mal entspannt etwas zu schwätzen und zum anderen darf in Schweden nach 1 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Zumindest nicht unter der Woche. Trotzdem hatten wir noch eine lustige Runde in der Hotellobby, die bis fast halb Drei Uhr nachts dauerte. Der nächste Morgen brachte nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, den Fußmarsch zu DICE, der aber nur ein paar Minuten lang war. Trotzdem hat es gereicht um im tief verschneiten Stockholm eine eiskalte Nase zu bekommen. Schon der erste Eindruck vom DICE Office ist ziemlich grandios. Doch richtig offen standen die Münder beim Ausblick von der Rezeption auf den kleinen Hafen und Skyline von Stockholm. Nun durfte jeder seine Besucherkarte ausfüllen und nach schnellem Ablegen der Sachen ging es direkt in die Cafeteria des Studios. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde ging es mit Patrick Bach und Gustav Enekull auf eine Tour durchs Studio. Dabei durften wir fast alle Bereiche des Studios sehen. Einer blieb uns allerdings verschlossen und die Vermutung liegt nahe, das es sich um den Battlefield 3 Bereich gehandelt hat. Ansonsten ist das Studio verdammt beeindruckend. Überall Glasboxen, viele mit Texten oder Skizzen aus Edding. Dieses dienen, wie wir auf Nachfrage erfahren haben, dazu das keine kreativen Ideen verloren gehen. Denn so sieht sie Jeder und man kann sie viel schwerer vergessen. Insgesamt ist das Studio sehr beeindruckend. Leider war es nicht gestattet Fotos in den einzelnen Bereichen zu machen, was aber sicher verständlich ist. Wieder zurück im Konferenzraum hatten wir eine kurze halbe Stunde mit dem Team hinter Battlefield Heroes, Battleforge und dem neuen Lord of Ultima zur Verfügung. Allgemein und in Sachen Heroes standen uns Johannes Mang und Per "Goodman" Bononi Rede und Antwort. Und natürlich konnten sie auch eine Menge Feedback von uns mitnehmen. Doch das DICE E@SY Team hat eine Menge mehr auf der Pfanne, wie sich bei der kurzen Präsentation von Lord of Ultima herausstellte. Hier kommt ein BrowserGame im Ultima Universum auf uns zu, welches intern bei DICE offenbar schon zu einigen Suchtanfällen geführt hat. Die Aufbau- und Kampfsimulation sieht auf jeden Fall ziemlich gut aus und wir hoffen euch in einigen Tagen mit Betakeys versorgen zu können. In Gruppen a zwei Mann ging es danach weiter. Zur Auswahl standen Themen wie Art und Design, Frostbyte, Multiplayer, Fahrzeug- und Soldatendesign. So konnte sich jeder einen Bereich heraussuchen. Ich habe mich nach etwas Überlegen für den Bereich Sound entschieden. Zum einen beeindruckte mich der Sound von BFBC2 gleich zu Beginn der PS3 Beta schon unheimlich. Dann wollte ich einen Blick auf die Soundstudios werfen und als altgedienter Modder weiss ich, wie wichtig das, oft unterschätzte, Thema Sound in Spielen ist. Und so folgte eine, leider viel zu kurze Stunde in den DICE Soundstudios gemeinsam mit Stefan Strandberg, der uns in die Details in Sachen Sound in BFBC2 eingeweiht hat. Allerdings ist das Thema so umfangreich, das es in Kürze dazu einen Extraartikel geben wird. Die Soundlabs sind auf jeden Fall krass, so was brauche ich unbedingt zu Hause. Quasi mitten im Office steht ein großer schwarzer Klotz der mehrere Studios umfasst. Hier ist der Sound zu Battlefield entstanden. Anders als geplant haben wir dann erstmal ein leckeres Mittagessen zu uns genommen. Bei der Auswahl an Nudelgerichten, von vegetarisch über Fisch bis Fleisch, war sicher für jeden etwas dabei. Zeit das Ganze, nein nicht das Essen, etwas sacken zu lassen und die Eindrücke zu verarbeiten und darüber zu sprechen. Denn beeindruckt sind hier wohl alle gewesen. Viel Zeit hat uns die Agenda allerdings nicht gelassen und so ging es direkt mit einer Stunde Patrick Bach weiter. Hier stand das Thema wie denn Battlefield Bad Company 2 entstanden ist im Blickpunkt. Kaum hatten alle Platz genommen, fuhr die unvermeidliche Leinwand aus der Decke und schon ging es los. Neben einer ausführlichen Abhandlung wie man bei DICE Schritt für Schritt ein Spiel macht, konnten wir uns ältere, interne Trailer anschauen und einen Blick auf den Weg des Spiels werfen. Auch diese Stunde war leider viel zu kurz. So viele Infos, so viele Fragen aber auch so viele unruhige BF Fans, die wussten was als nächstes auf dem Plan steht: ZOCKEN! Also auf in den Gaming Raum von DICE. Dort trafen wir auf das DICE ESL Team und Barrie Tingel. Und natürlich stand der Conquest Modus auf dem Plan, denn genau dieser Spielmodus ist das Herz von Battlefield und das wollte jeder sehen. Gegen die DICE Jungs, die natürlich die Maps kennen, hatten wir natürlich keine Chance, auch wenn mehr als einmal das kürzere Ende bei den Jungs lag. Doch gegen Mapkenntnis, Teamplay und eine gute Abstimmung hat man letztlich als lockere Gruppe einfach keine Chance. Auf jeden Fall konnte man einen guten Eindruck gewinnen, was die Spieler in wenigen Tagen auf den Servern erwarten würde. Und dann war es auch schon vorbei. Viel Händeschütteln, Umarmen und Abschiednehmen stand an. Denn Flugzeuge warten auch nicht auf Battlefield Fans, soviel steht mal fest. Und so brachten die Taxis alle zurück nach Arlanda wo für die meisten der Rückflug wie geplant begann. Nur die Gruppe um Punkbuster musste via Kopenhagen und mit viel Wartezeit nach Hause. Ursache war hier wohl ein Streik. Ich durfte bleiben und im Konferenzraum kehrte Ruhe ein. Nach einem kurzen Fazit und einer kleinen Aufräumrunde ging es zurück ins Hotel. Dank Schnee und Kälte waren wir, in dem Fall Christian Brückner von EA und meine Wenigkeit, hinreichend motiviert schnell ins Hotel zu kommen. Abbiegen hier, umschwenken dort, abkürzen war der Gedanke. Dieser setzte dann allerdings nur das GPS Modul im Blackberry in Betrieb und deutlich später als gedacht haben wir dann doch noch das Hotel erreicht. Ja wir hatten uns verlaufen, aber erzählt es keinem ;). Nach einer Pause, einer Dusche und etwas Coverage klang der Abend bei einem kleinen Italiener in der Nähe des Hotels aus. Oxfilet war, neben Pizza, fast das Einzige auf der schwedischen Karte was wir identifizieren konnten. Das war allerdings sehr lecker. Ein weiterer Tag im DICE Studio begann mit einem Frühstück zusammen mit Alan Kertz, sicher vielen aus Twitter als Demize99 bekannt. Unser Basislager haben wir in einem Konferenzraum namens AntiTank, direkt neben dem Raum Medic aufgeschlagen. Die Räume haben hier alle so nette Namen, nur Omaha Beach konnte ich nicht finden. Viel kann ich leider zu dem Tag nicht sagen. Es gab eine Menge Gespräche, eine Menge Fragen und Antworten und gemeinsam mit Christian haben wir versucht jedes Feedback, jeden Wunsch aus der Community und viele Ideen zu den richtigen Leuten zu bringen und etwas für die Community zu bewegen. Nebenbei wurde die Coverage immer wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Mittag waren wir gemeinsam mit dem Marketing Director von DICE in einem kleinen Restaurant zu Tisch. Auch hier ging es vornehmlich um die Lage in der Community und was man alles verbessern kann. Der Nachmittag war angefüllt mit einigen Meetings, alles streng geheim, sorry. Nur soviel: es ist toll zu sehen und zu hören, wie viel Herzblut die Jungs bei DICE in ihre Spiele stecken, mit wie viel Engagement und Aufwand sie arbeiten. Das die Stimmung im Team von DICE grandios ist und ein toller Teamgeist herrscht konnten wir dann am Abend beobachten. Einmal monatlich findet ein kleines Treffen aller Mitarbeiter statt. Das Ganze nannte sich diesen Monat Bierfest und eine Masse an Dice Mitarbeitern verbrachte einen Abend miteinander. Gespräche, Dart spielen, Billiard, Flipper, Rockband und jede Menge nette Leute. Und nach dem dritten Bier kann mal eben von zwei Dice Mitarbeiter im Tischtennis geschlagen werden. Vor allem wenn es so knapp ist, haben dabei alle ihren Spaß. Das nächste Mal gewinnen allerdings wir. Auf jeden Fall war unser Rückweg zum Hotel diesmal deutlich schneller. Ob das am Taxi lag, sei einmal dahin gestellt. Zeitig Aufstehen ist nach einem Bierfest nicht wirklich einfach. Und zeitig meint: um 6:30 Uhr. Dummerweise gab es im Hotel erst ab 8 Uhr Frühstück. Also habe ich mein Taxi etwas eher gerufen und mich auf den Weg nach Arlanda gemacht. Kaum hatte der Taxifahrer bemerkt, das ich Deutscher bin, gab es 30 Minuten lang nur ein Thema: wie schnell darf man auf deutschen Autobahnen fahren, wie schnell bin ich schon mal gefahren, wie ist das Gefühl dabei und so weiter. Arlanda ist ein gigantischer Airport, vor allem wenn das Taxi einem am Terminal 5 absetzt und man zu Terminal 2 muss. Knapp 15 Minuten Fußmarsch, auch wenn ich sehr gemütlich gelaufen bin, sprechen eine klare Sprache. Einchecken, Raucherpause und dann erstmal ein kleines Frühstück. Das Sicherheitskontrolle und Boarding gingen diesmal schnell und reibungslos. An Board bin ich dann direkt eingeschlafen und erst kurz nach dem Start in einem kleinen Luftloch wieder aufgewacht. Und nach vielen Flügen hatte ich diesmal endlich mal Glück: über weite Strecken war der Himmel völlig wolkenlos. Die Ostsee ist verdammt groß und die Schiffe auf 10.000 Meter Höhe verdammt klein. Erwähnenswert ist nun nur noch der Anflug auf Tegel. Wenn man in einer Rechtskurve, auf der rechten Seite am Fenster sitzt, die Maschine gut geschüttelt wird und man in 1000 Meter Höhe direkt über dem Nichts sitzt, dann ... werden die Kiddies hinter einem doch deutlich ruhiger und halten Händchen mit der Mama. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Das Car Rental Center, nun kannte ich den Punkt ja, war dann mein nächster Halt. Netterweise bekam ich einen Mini Cooper, echt nett die Kiste. Die 250 Kilometer Heimfahrt waren damit schnell geschafft. Und so war ich Samstag um 13 Uhr wieder in heimischen Gefilden. Und erst hier habe ich gemerkt, wie anstrengend das Ganze war. Den restlichen Samstag habe ich fast komplett verschlafen. Ein Preis den ich gerne gezahlt habe, für unvergessliche Tage in Stockholm. So und nun Schluss mit lesen, ab auf die Server, ich brauch Datum ... 04.03.2010 22:17 Kategorie ... Battlefield Bad Company 2 Meinungen ... 13 Kommentare Diskussionen ... Zum Forum Weitere News in dieser Kategorie · Weitere Details zur DICE Dogtag Jag...· Community Mittwoch 10: Antworten un...· Bad Company 2 Turnier von consoles....· Twitter-Gewinnspiel: Zwitscher dich...· Bad Company 2 Frag Night - Fotos au...· Map Pack #5: Gewinnspiel
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